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Lennox Matthew Miller

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BeitragThema: Lennox Matthew Miller   So Jan 11, 2009 12:30 am

Who are you?

Vollständiger Name:
Lennox Matthew Miller
Spitzname:
Lenny/ Lennie - ein allgemein gebräuchlicher Spitzname. Eigentlich wird Lennox sogar öfter so genannt, als bei seinem richtigen Vornamen.
Spatz, Mäuschen - freilich ein Einfall seiner Eltern. Ein Problem damit hat Lennox bislang jedoch noch nicht.
Alter:
6 Jahre
Geburtstag:
01.01.1998
Beruf:
Lennox hat diverse Berufswünsche, davon sogar recht viele und sie ändern sich ständig. Aber berufstätig ist er zur Zeit nicht. Bis dahin sind es auch noch ein paar Jahre.
Zugehörigkeit:
Losties



Your Appereance

Aussehen:
Kurze blonde Haare, die einfach nicht zu glätten sind, eine hohe Stirn, grüne Augen und ein Muttermal links über dem Mundwinkel. Das wäre eine zugegeben sehr, sehr grobe Beschreibung von Lennox' Gesicht, mit der man ihn aber durchaus erkennen würde. Zunächst sei einmal gesagt, dass der Junge seinem Alter entsprechend noch recht klein ist. Die letzte Messung Anfang September (Lennox besteht darauf, am 1. eines jeden Monats seine Größe vermessen zu lassen) ergab, dass er 116 Zentimeter groß war. Nicht zu klein, aber auch nicht sonderlich groß eben. Seine schmale Gestalt zeugt schon von der tatsache, dass er nicht zu den stärksten Vertretern seiner Altersklasse zählt, ebenso natürlich auch die dünnen Ärmchen, an deren Ende sich besonders kleine Finger befinden. Unabhängig von seinem Gesicht ließe sich also bereits feststellen, dass Lennox rein optisch gesehen nicht hässlich, im Gegenteil sogar ziemlich niedlich ist. Dies wird von seinem - oben schon erwähnten - Gesicht nur unterstützt. Schmale Lippen, eine kleine Nase und dazu passend große grüne Augen, die die Neugierde des Jungen geradezu auszustrahlen vermögen. Die hohe Stirn, die typisch für Kinder ist, rundet das Ganze perfekt ab und ist wohl hauptsächlich dafür verantwortlich, dass er bei der ein oder anderen Frau einen Mutterinstinkt auslöst.

Auftreten:
Lennox' Auftreten ist blöd ausgedrückt das eines Kindes. Um genauer zu sein betrifft sein Auftreten jene, die wenigstens etwas für Kinder übrig haben. Auf solche Menschen wirken sein Äußeres, seine Mimik und sein Verhalten geradezu anziehend, was nicht weiter verwunderlich ist. Immerhin hat die Natur es so eingerichtet, dass Erwachsene Kindern nicht widerstehen können. Lennox wirkt jedenfalls stets wie das ideale Kind, das einem die Werbung vorgaukelt. Niedlich und zum knuddeln, wie manche es sagen würden. Seine liebenswerte und kindliche Art lässt wohl kaum jemanden kalt. Und das ist auch gut so. Frauen müssen sich sozusagen beherrschen, ihm nicht in die Wangen zu kneifen. Aber auch das ist gut so. Denn leiden kann Lennox das nicht wirklich. Kuscheleien und Küsse hingegen schon, wobei sich das doch eher auf seine Mutter bezieht.



Family

Vater:
Matthew Miller wurde 1960 in Sydney geboren und ist somit Australier. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er ebenfalls dort und schloss die Schule ab. Kurz vor dem Beginn seines Studiums entschied er sich aber dafür nach England zu ziehen. Dort hatte er eine kurze Beziehung mit einer Mitstudentin, die aber in die Brüche ging, als diese schwanger wurde. Genauer genommen entzog sich Matthew seiner Verantwortung und zog abermals um und studierte im Norden Englands weiter. Es vergingen einige Jahre, mittlerweile war der Australier fast 32 und erfolgreicher Anwalt, bis er schließlich Katherine Baker kennen lernte. Die Engländerin war acht Jahre jünger als er, was ihrer Beziehung, die sich rasch entwickelte, aber nicht schadete. Ende des Jahres 1995 kam es schließlich zur Hochzeit und etwas über zwei Jahre später wurde am 1. Januar ihr erstes gemeinsames Kind geboren (wobei Katherine annahm, es wäre von ihnen beiden das erste Kind). 2003 kehrte Matthew alleine nach Australien zurück, nachdem seine Frau von seinem unehelichen Kind erfahren hatte und ihm die Unehrlichkeit nicht mehr verzieh.

Mutter:
Katherine Baker, geboren 1968 in England, lebte während ihrer gesamten Kindheit und Jugend in einem kleinen Dorf in der Nähe von Sheffield. Mit 26 lernte sie den Anwalt Matthew Miller kennen und lieben. Gemeinsam zogen sie in eine schöne Wohnung in Sheffield und heirateten. 1998 wurde ihr erstes und einziges gemeinsames Kind geboren, das sie Lennox tauften. Die Ehe verlief glücklich, bis sich verhäuft Anrufe einer ehemaligen Beziehung ihres Mannes einfanden. Sie erfuhr, dass Matthew bereits Vater war. Dass er dies vor ihr verheimlicht hatte, konnte sie ihm nicht verzeihen und die Beziehung litt unter dieser Unehrlichkeit. 2003 folgte die Trennung und Katherine zog mit ihrem Lennox in eine kleinere Wohnung.

Geschwister:
Lennox weiß nicht, dass sein Vater ein weiteres Kind gezeugt hat, bevor er seine Frau und Lennox' Mutter kennen gelernt hatte. Demnach hatte er auch nie Kontakt zu jenem Geschwisterkind. Ob dieses wiederum von seinem jüngeren Bruder weiß, ist eine andere Frage. Es ist sehr wahrscheinlich, da dessen Mutter auf jeden Fall um die Existenz der Familie ihrer ehemaligen Beziehung weiß.



Your Soul

Charakter:
Lennox Matthew Miller ist ein wahrer Schatz, wie seine Mutter und ihre Freundinnen stets zu sagen pflegen. Zuvorkommend und selbstlos, wie es Kinder im Alter von sechs Jahren nur sehr selten sind, mag Lennox nichts mehr, als Zeit mit seiner Mutter zu verbringen; mit ihr zu kuscheln, bei ihr zu schlafen, oder ihr von seinen neusten Entdeckungen zu erzählen. Er ist in vielerlei Hinsicht das, was man sich allgemein unter einem niedlichen Kind vorstellen würde. Er quengelt nicht (es sei denn, es gibt Rosenkohl) und meckert nicht (es sei denn, man verbietet ihm, seinen Lieblingsfilm zum 23. Mal zu sehen) und schreit nicht (es sei denn, eine Spinne bahnt sich ihren Weg in seine Richtung). Auch sonst ist er eher unkompliziert, das ruhige Kind, dass nachmittags beim Kaffee bei der Freundin neben seiner Mutter sitzt und neugierig und aufmerksam den Gesprächen der Erwachsenen lauscht. Neugierde und Aufmerksamkeit sind dabei recht gute Stichworte. Sie machen Lennox nämlich zu einem nicht unwichtigen Teil aus. Neugierig ist der junge Engländer nämlich wirklich. Er muss neue Dinge nicht nur sehen, nein, er muss sie anfassen, unbedingt und um jeden Preis. Und was seine Aufmerksamkeit angeht, die glauben seine Eltern bisher als äußerst ungewöhnlich einschätzen zu können. Lennox scheint stets alles, wirklich alles mitzubekommen und bisweilen auch die Gespräche Erwachsener zu verstehen (solange sie sich nicht um Erwachsenen-Dinge drehen). Er mischt sich niemals ein, fragt aber seine Mutter später in angenehmer Zweisamkeit noch einmal aus. Die Fragen, die er stellt, sind in Katherines Augen so clever und erstaunlich, dass es ihr schon das ein oder andere Mal die Sprache verschlug. Lennox versteht Zusammenhänge mit einer überraschenden Selbstverständlichkeit und legt dabei trotzdem eine so authentische und aufrichtig kindliche Art an den Tag, dass er immer wieder für Überraschungen sorgt.

Anderen gegenüber ist Lennox stets freundlich aufgelegt. Frech ist er eigentlich nie, solange man ihm keinen Grund dafür gibt. Er mag es nämlich überhaupt nicht, wenn Erwachsene ihn nur belächeln und ihm keinen Respekt entgegen bringen, den sie ihrerseits aber von ihm einfordern. Für gewöhnlich ist der Junge also freundlich und auch höflich. Fremden gegenüber legt er eine leichte Schüchternheit an den Tag, die sich aber schnell wieder legen kann - jedoch nicht muss. Alles eine Frage der Art, wie man mit ihm umgeht. Misstrauen ist ihm zwar ein Fremdwort, aber Unfreundlichkeit wirkt eben doch abschreckend auf die liebenswerte Persönlichkeit, die im Endeffekt glaubt, alle Menschen wären gut und würden nie lügen. Ein Irrtum, wie er in nicht allzu ferner Zukunft noch lernen würde, es ja sogar müsste.

Stärken&Schwächen:
+ hat ein sehr empathisches Wesen
+ ist ziemlich clever für sein Alter
+ ist flink und hat geschickte kleine Finger
+ hat eine sehr natürliche und kindliche Art, die auf andere sehr erfrischend wirkt
+ ist sehr engagiert, wenn er etwas erreichen, schaffen, oder finden will
+ besitzt ein großes Herz und ist ziemlich uneigennützig und selbstlos

- ist recht verwöhnt und nicht sehr selbstständig
- ist aufgrund seiner Größe und seines Alters nicht sonderlich kräftig
- ist des weiteren nicht gerade sehr ausdauernd, sondern wird eher schnell müde
- kann ohne seine Mutter nicht wirklich zufrieden sein
- ist etwas schüchtern und mag Fremde nicht sonderlich

Vorlieben&Abneigungen:
+ seine Eltern, vor allem aber seine Mutter
+ süßes Essen, sowohl Süßigkeiten, als auch Obst
+ Cola, die ihm aber leider verboten wird
+ Bananen
+ Stöcker, oder Schwerter, wie er sie nennt
+ McDonalds, wenn auch hauptsächlich dem Spielzeug wegen

- Spinnen !
- Dunkelheit
- Einsamkeit
- Zahnstocker und andere spitze Gegenstände
- Fremde
- Rosenkohl
- Bananenschalen - hatte da mal ein traumatisches Erlebnis
- Schimpfe
- Aua's

Ängste:
Typischerweise fürchtet sich der sechsjährige Lennox vor vielen Dingen. Da wäre zum Beispiel Dunkelheit. Keine seltene Angst bei Kindern, aber dennoch erwähnenswert. Bei völliger Dunkelheit schläft er nämlich niemals, zumindest nicht alleine. Selbst bei Licht schleicht sich Lennox öfters mal in das Zimmer seiner Mutter, um bei ihr im Bett zu schlafen. Dort nimmt er die Dunkelheit auch mal in Kauf, solange er wenigstens nicht alleine ist. Einen Spalt lässt er die Tür meistens aber trotzdem auf - und das Licht im Flur an.
Während er weder vor Ratten, noch irgendwelchen Echsen oder Schlangen Angst hat, fürchtet Lennox sich fürchterlich vor Spinnen. Selbst die kleinsten und lächerlichsten Krabbeltierchen können bei ihm Angstzustände auslösen, die für einen Erwachsenen zwar gerne mal amüsant sein, aber auch mitleiderregend sein können. Lennox' Auftreten macht ihn jedenfalls nicht zu einer Person, die man gerne leiden sieht. Genau das ist aber der Fall, wenn Spinnen sich ihm nähern, bzw. in seinem Sichtfeld sind.
Ansonsten plagen Lennox neben der Angst, seine Mutter zu verlieren, noch unwesentliche kleinere Ängste, die zumeist aber mehr Abneigungen sind. Warum auch immer fürchtet er sich vor Zahnstochern... Ein Mysterium.
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BeitragThema: Re: Lennox Matthew Miller   So Jan 11, 2009 12:31 am

The Past

Vor der Insel:
Lennox Matthew Miller wurde am 1. Januar des Jahres 1998 in Sheffield, England geboren. Seine Eltern, eine Britin und ein Australier waren eben erst dorthin gezogen. Das gemeinsame Kind machte ihre Ehe, die bis dahin zwei Jahre gehalten hatte, perfekt. Die Wohnung, in der die Millers lebten, war recht geräumig. Für eine kleine Familie war sie wie geschaffen. Lennox hatte, auch wenn er nach seiner Geburt zunächst noch im Zimmer seiner Eltern schlief, sein eigenes Zimmer. Ein weiteres Zimmer blieb leer - man wußte ja nie, wann es wieder Familienzuwachs geben würde. Dass Lennox das einzige gemeinsame Kind der beiden bleiben sollte, war weder Matthew, noch Katherine zu diesem Zeitpunkt bewußt. Sie verschwendeten allerdings auch kaum einen Gedanken daran, so war doch gerade erst ihr Sohn geboren, ein Wunschkind und ihr ganzer Stolz.
Die ersten Lebensjahre des jüngsten Sprosses der Miller-Familie, eine Zeit, an die er sich längst nicht mehr erinnern kann, verliefen ziemlich ruhig. Man konnte sogar so weit gehen, zu sagen, dass sie recht unspektakulär waren. Sein erstes Wort lernte Lennox früh, bereits im Alter von knapp sieben Monaten. Und als er laufen konnte hatten seine Eltern, so wie viele andere Eltern auch, alle Hände voll zu tun.

Lennox' Charakterzüge schienen sich schon recht früh heraus zu kristallisieren. So war er sehr neugierig. Nun gut, freilich war er nicht das einzige neugierige Kind, das die ganze Welt mit großen Augen bestaunte. Dennoch ist es diese Neugierde, die ihn auch heute noch zu einem großen Teil ausmacht. Ständig alles untersuchen zu müssen und vor allem seine Eltern mit Fragen zu terrorisieren. So in etwa sah der Alltag der Millers im Jahr 2001 aus. Lennox war sehr lebhaft und vor allem gesprächig. Er stellte merkwürdige, aber auch ungewöhnlich schlaue Fragen. Überrascht stellten Matthew und Katherine fest, dass ihr Sohn sich ihre Antworten offenbar stets zu merken schien. Sie hielten es für ungewöhnlich, wollten sich aber keinesfalls beschweren. Im Gegenteil. Freudig nahmen sie das wachsende Interesse ihres Sohnes und seine scheinbare Intelligenz zur Kenntnis.
Als Lennox zum ersten Mal einen Kindergarten nahe dem Elternhaus besuchen sollte, musste Katherine ihren weinenden Sohn wieder mit nach Hause nehmen. Dieser hatte sich einfach nicht von seiner Mutter trennen wollen und für sie war es unmöglich gewesen, das Kind so zurückzulassen. So kam es, dass man nach einigen weiteren Versuchen schließlich aufgab. Lennox würde nie einen Kindergarten besuchen. Die Anhänglichkeit ihres Sohnes hätte Katherine durchaus Sorgen bereiten können. Dem war wohl auch so, irgendwo, tief versteckt in einer hinteren Ecke ihres Bewußtseins. Hauptsächlich fühlte sie sich aber doch eher geschmeichelt. Lennox hatte sich zu einem äußerst liebenswerten und freundlichen Jungen entwickelt, was sicher nicht zuletzt an all der Liebe lag, die beide Elternteile ihm entgegen brachten. Sein Charme ging oft so weit, dass er seine Eltern, vor allem aber seine Mutter, völlig in den Bann zog, wenn er etwas erzählte, was er eben im Garten entdeckt hatte, oder was er gestern mit seinen Freunden unternommen hatte. Dass er kurz vor seinem fünften Geburtstag damit anfing, ihnen zwischendurch Komplimente zu machen, verwunderte Katherine und Matthew bisher am meisten. Sie kannten ihren Sohn aber und wußten um seine aufrichtige Art. Somit war ihnen auch vollkommen klar, dass Lennox keine Hintergedanken hatte, sondern tatsächlich das aussprach, was er über sie dachte. Es machte sie stolz zu sehen, wie ehrlich und lieb der kleine Junge war. Und sie wußte, was für ein Glück sie hatten, ihn zu haben, genau so wie Lennox um sein Glück wußte - oder es zu glauben schien. Er hatte die perfekten Eltern, das perfekte Leben und er war überglücklich. Das sollte aber nicht immer der Fall sein.

Es krieselte schon eine Weile. Nicht, dass Lennox je etwas davon erfuhr, aber seine Eltern standen zunehmend in einem Konflikt miteinander. Katherine hatte etwas aus Matthews Vergangenheit herausgefunden, was sie nie erfahren sollte. Die Unehrlichkeit ihres Mannes schockierte sie zutiefst und es folgte wenige Monate nachdem Lennox fünf wurde die Trennung. Beschämt und wütend kehrte Matthew in seine Heimat Australien zurück. Lennox erfuhr nicht, was der Grund für die Trennung seiner Eltern war. Er litt sehr darunter, dass sein Vater nicht mehr länger bei ihnen lebte. Zu allem Überfluss wurde das Geld knapper und Katherine zog mit ihm in eine kleinere Wohnung. Im Sommer des selben Jahres wurde der kleine Miller eingeschult. Zwar war er erst fünf Jahre alt, jedoch schien Katherine es für zwecklos zu halten, länger zu warten. Und da Lennox die Prüfung, in der festgestellt werden sollte, ob er schon bereit für die Schule war, bestand, sprach nichts mehr dagegen. Dass diese Entscheidung hauptsächlich davon beeinflusst wurde, dass Katherine mehr arbeiten musste, um genug Geld für sich und ihren Sohn zu verdienen und sich daher nicht den ganzen Tag um ihn kümmern konnte, würde Lennox nicht erfahren. So ging der Kleine also sorgenfrei zur Schule, die ihm, im Gegensatz zum Kindergarten, ziemlich gut gefiel. Mit dem Unterricht kam er gut zurecht und auch sein Freundeskreis wuchs an. In der Klasse herrschte allgemein eine sehr gute Atmosphäre und es gab eigentlich niemanden, mit dem man nicht zurecht kam.

Seinen Vater sah Lennox nur noch sehr selten und was dieser mittlerweile so trieb, wußte er überhaupt nicht. Alle paar Monate flog Matthew mal ein, um seine Familie für ein paar Tage zu besuchen. Er war noch immer sehr darum bemüht, Katherine wieder für sich zu gewinnen. Dass er nun Kontakt zu seiner alten Flamme und ihrem gemeinsamen Kind hatte, verheimlichte er ihr jedoch. 2004 kam es schließlich, dass er seinen Sohn und seine Noch-Frau zu sich nach Australien einlud. Zögernd willigte Katherine ein und so nahmen sie und ihr Lennox einen Flug nach Australien.
Dort verlebte zumindest der sechsjährige Lennox eine schöne Zeit. Endlich hatte er Vater und Mutter wieder für längere Zeit für sich. Der Termin des Rückfluges verzögerte sich mehrere Male. Angeblich gab es technische Probleme und es habe einige Umbuchungen gegeben. Was Katherine den letzten Nerv raubte und sowohl bei ihr, als auch bei Matthew Verwirrung auslöste, bedeutete für ihren Sohn nur, dass die schöne Zeit noch eine Weile weiter gehen würde. Am 22. September konnten die beiden Engländer schließlich ihre neuen Tickets abholen - Erste Klasse Tickets, als Wiedergutmachung - und ins Flugzeug steigen. Sie verabschiedeten sich von Matthew und machten sich flugbereit. Matthew plagte ein schlechtes Gefühl, eine Vorahnung. Aus einem Impuls heraus kaufte auch er ein Ticket und ging als Passagier der zweiten Klasse an Bord.

Der lange Flug sollte für Lennox kein Problem sein. Seine Mutter schlug ihm vor, dass er noch etwas schlafen solle, dann wären sie schon fast da. Tatsächlich war der Kleine noch ziemlich müde und schlief bald ein. Er träumte von seinen Eltern, die sich stritten und die wütende Stimme seiner Mutter ließ ihn hochschrecken. Als er sich umblickte, war sie aber nicht mehr auf ihrem Platz neben ihm. Kurz darauf wurde das Flugzeug erschüttert. Es knallte und ruckelte. Lennox, der nicht angeschnallt war, schlug mit dem Kopf gegen eine Wand. Er nahm kaum wahr, dass irgendwer ihn packte, während alles schwarz wurde und die Geräusche langsam abklangen.

Auf der Insel:
Als Lennox erwachte, befand er sich am Strand. Überall lagen Verletzte. Benommen fasste er sich an den Kopf und spürte, dass er blutete. Während er für gewöhnlich wohl ausgeflippt wäre, konnte er sich jetzt überhaupt nicht dafür interessieren. Der Schlag auf den Kopf hatte scheinbar zumindest kurzzeitig einige Funktionen ausgeschaltet. Die Wahrnehmung des Jungen war getrübt und es dauerte eine ganze Weile, bis ihm auffiel, dass diese ganze Situation nicht wirklich alltäglich war. Ihm fiel ein, dass er gar nicht an einem Strand mit einigen Fremden neben einem Flugzeugwrack und Leichen wohnte und begann sich so langsam doch zu sorgen. Sein Hirn schien langsam aber sicher wieder über seine naturgegebenen Funktionen zu verfügen und auch die Erinnerung kehrte zurück. Lennox hatte sich in einem Flugzeug befunden. Dieses lugzeug musste wohl abgestürzt sein. Schockierend, wie der kleine Junge fand, so hatte er doch eben diese Sorge vertreten, die seine Mutter lächelnd abgetan hatte. Dieser vorwurfsvolle Gedanke, obgleich seine Mutter für den Absturz selbst natürlich nichts konnte, brachte Lennox auf das Natürlichste, was einem Kind in dieser Situation wohl in den Sinn kommen könnte: die Frage nach dem Aufenthaltsort seiner Mutter. Der Schock saß noch immer tief und in Hinsicht darauf, dass Lennox wohl nur deswegen kaum Schmerzen verspürte, war das wohl auch gut so. Jedenfalls ignorierte er jegliche Personen, die ihn sorgenvoll ansprachen (wobei die meisten mit sich selbst und der Suche nach ihren Verwandten beschäftigt waren) und suchte überall nach seiner Mutter. Zu finden war sie jedoch nicht und so ließ der kleine Miller sich irgendwann am Strand nieder und schlief erschöpft ein. So vergingen einige Tage, in denen Lennox weiterhin nach seiner Mutter suchte - er war davon überzeugt, dass sie noch irgendwo war - und die anderen langsam aber sicher mit organisatorischen Entscheidungen begonnen. Als Lennox nachdem er am Tag des Absturzes erschöpft eingeschlafen war, aufgewacht war, hatte sich ein Verband um seinen Kopf befunden, den irgendwer ihm angelegt haben musste. Diesen hatte er mittlerweile bereits abgelegt und die Wunde befindet sich heute, sieben Tage nach dem Absturz, immer noch rechts oben an der Stirn und dem Haaransatz. Eine Narbe wird wohl voraussichtlich zurückbleiben.



Organisatorisches

Avatar:
Mason Vale Cotton

Weitergabe des Charakters?
Sollte der Charakter in irgendeiner Art und Weise wichtig für bestimmte andere Charaktere, oder das Rollenspiel selbst werden, so kann man freilich auch darüber reden. Ansonsten können Menschen ja praktischerweise auch sterben, wenn sie auf einer mysteriösen Insel gefangen sind. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich eigentlich gerne bleiben wollte und nicht schon morgen wieder weg bin. Über die Frage, ob der Charakter weitervergeben werden darf kann man also auch später noch reden.

Weitergabe des Steckbriefs?
Wäre es nicht reiner Egoismus, wenn ich die Weitergabe nicht erlauben würde? Immerhin ist es doch eigentlich unmöglich, den Steckbrief eines Charakters neu zu schreiben, den jemand anders erfand. Ich würde aber sagen, dass etwaige Interessenten sich an diesem Steckbrief hier orientieren können, falls sie den Charakter übernehmen. Dann können sie problemlos einen neuen schreiben. Also ja, ich bin egoistisch, denn ich bin gegen eine Weitergabe des Steckbriefs.
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