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RIP

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Alter : Anmeldedatum : 11.03.09 Anzahl der Beiträge : 16 Name : Herzlich Wilkommen Zugehörigkeit : .Hoffentlich bald User. Aufenthaltsort : Überall und doch Nirgens

BeitragThema: RIP   Mi Jun 24, 2009 1:49 pm




Requiescat In Pace
R.I.P

17 Jahrhundert
„Kalte, leere und unwahrscheinlich grausame Augen, stieren mir entgegen. Kalt, so kalte Augen, welche einem unbarmherzig in die Seele blicken. SO als könnte sie die Sünde in mir lesen und mich auf Ewig verdammen.Tot, so tot stieren sie mir entgegen, obwohl sie geschlossen sind. Durch die blassen Lider stieren mich an und verfolgen jede kleine Bewegung, welche ich begehe. Kein kalter, zitternder Atemzug, entgeht ihnen und kein Blick wird nicht erwidert. Der Wind streicht mir das Haar zur Seite und gibt meinen wunderschönen blassen Schwanenhals dabei preis, so als wollte mir das Schicksal aufzeigen, das ich meiner Schwester folgen sollte. SO als wüsste der Wind, was ich des Nachts getan hatte, oder war es nicht der Wind? Die blauen Augen meiner Schwester, scheinen in diesem Moment sich zu öffnen. Ein Zittern geht durch ihren Körper, ich habe es genau gesehen, als der Sarg nach unten gelassen wurde und ich weiß, das SIE es war, welche mir die Haare zur Seite strich. Unverkennbar schauen mich diese toten Augen an, so das ich mich nicht wage ein Ton von mir zu geben. SO, das ich es nicht wage zu gestehen, das ich voller Sünde bin und das Blut meiner Schwester vergossen habe. Mein Atem stockt, mein Herz scheint sich tot zu schlagen, als meine Blutsverwandte in die tiefe Grube hinab gesenkt wird und der Bischof diesen Sarg segnet.“
(Maria Bäcker am Tage der Beerdigung ihrer Schwester: Laura)

„Feuchte, dunkle Erde wird auf ihren Sarg geworfen und mein Herz scheint mich zu verraten. Schlägt laut und lauter und alle Trauernde starren mich dabei an. Ihre Blicke töten meine Seele und mein Ungeborenes Kind, unter meinem Herzen. Ihre Blicke, meine Sünde, hat mich verdorben. Doch ich wage nicht meine Stimme zu erheben. Wage es nicht allen davon zu berichten, was ich einen Tag vor der Beerdigung getan habe. Denn SIE wird mich wieder aufsuchen. ICH weiß es genau. Meine Schwester wird wieder kommen. SIE KOMMT IMMER WIEDER. Vampyr. Vampyr. Sie wird mich des Nachts besuchen und mein Kind in Besitz nehmen und es zu ihres Gleichen machen. Meine Sinne wissen es und lassen mich fast ohnmächtig am Grabe knien, während der unbarmherzige Regen einsetzt. Auf mich nieder prasselte und doch das Blut nicht von mir waschen kann. Das Blut meiner Schwester habe ich des Nachts vergossen, denn Vampyr Blut schützt vor dem Vampyr selbst. Eingerieben und darin gebadet habe ich und weiß, das es Sünde war. Nur meine Schwester wird wieder kommen. SIE ist der Vampyr selbst, der durch die Straße des Nachts wandert und mit jedem Mann „Zusammen sein möchte“. Sie wird nicht Ruhe geben, bis sie uns alle vernichtet hat. Wer sich ihr nicht hin gibt, wird des Todes sein und ich bange um mein Kind. Mein Herz schlägt schneller und ich spüre, wie es sich schmerzhaft zusammen zieht. Ein stechender und seltsamer Schmerz durch fährt des Abends meine Brust und wandert den linken Arm hinunter. Ich spüre das Zerren und Ziehen und bin mir bewusst, das SIE es ist, welche mich gerade aufsucht und an meiner Seele sich vergreift. Schmerz, so schrecklicher Schmerz durch stößt mein Herz, so das mein Atmen nur einem Röcheln gleicht. Mein Herz setzt aus und ich weiß es, meine Schwester ist wieder zuhaus. Tod sinke ich hernieder und weiß ich werde wieder auferstehen des Nachts und mit meiner Schwester wandeln, denn ich bin ein Vampyr und mein ungeborenes Kind ebenso.“
(Prophezeit Maria Bäcker dem Pfarrer, einen Tag vor ihrer eignen Beerdigung)

1613 Rom
„So lasst die Inquisitatoren ausziehen und das Übel an der Wurzel packen. Reißt aus, das Vampirherz und stopft ihn mit Weißdorn voll. Mästet ihn mit Knoblauch und schlägt ihm die Beine und Arme ab, so das zum Schluss nur noch der Rumpf und Kopf übrig bleibt. Dann pflöckt ihn und lasst sein frisches Blut in seinen eigenen Sarg sich ergießen. Tut dies mit den beiden Töchtern des Bäckers, so das weiteres Unheil uns erspart bleibt. So das unsere Felder nicht vom Unhold vergiftet wird und unsere Tiere nicht angefallen werden. Exhumiert die Töchter und verbrennt ihr totes Fleisch, denn sie waren mit dem Teufel im Bunde. Nehmt den Besitz des Bäckers an euch und bewacht ihn gut, so das der Vampyr nichts mehr hat, zu dem er zurück kehren kann. Zieht aus und vernichtet das Übel! Ich flehe euch an, Kardinal lasst eure Garde aus ziehen, um dem Elend ein Ende zu bereiten. Furcht vor weiteren Wandlern der Nacht, schwirrt in den Köpfen des Volkes, so das Unheil und Schande, droht über uns nieder zu kommen. Bei Gott ich bitte euch, lasst den Sarg ausgraben und richtet die Leichen. Sie müssen vor des Gericht Gottes treten, um gestraft und gereinigt zu werden. Bitte, oh Heiliger Vater, lasst Recht vor Gesetz gelten und macht dem Unheil ein Ende …...!“
(Wort von Gualtiero Mednez zu Kardinal Anges Malkey)

In der Vatikanstadt
„Kaplan Seiner Heiligkeit , das Volk ist besorgt und hat Angst und Bang, wegen den Unholden der Nacht. Ihr wisst wohl, das dies ohne Grund geschieht und das Volk alles was es hört glaubt und gegen das Böse auszieht. So lasst die Garde zum Friedhof gehen und die Wahrheit ans Licht kommen, so das dem Bitten des Volkes nach gegangen wird. Ihr wisst sehr wohl, das die Bäckers Töchter zu Unrecht verurteilt werden und das eine Krankheit, welche ihre Familie schon seid langer Zeit befällt, einher gegangen ist. Doch um der Ruhe willen, bitte Monsignore lasst die Schwestern ausgraben und zeigt das sie zu unrecht beschuldigt werden, denn der Vatikan hat die Legenden und Mythen der Vampyre unterdrückt und das Volk ist unwissend. Kaplan, es wird Zeit dem Volk die Sicherheit zu geben, welches es verdient. Gebt ihnen etwas Ruhe und sorgt dafür das nicht jedes Wort geglaubt wird. Bitte schenkt dem Volke die Weisheit, die der Vatikan besitzt!“
(Wort von Kardinal Angus Malkey an Kaplan ROBERTO Montulli)

„Schweigt still, Kardinal. Der Vatikan wird tun, was ihm beliebt. So wird auch nicht dem Volke „reinen Wein“ eingeschenkt. Sollen sie doch glauben, das Vampire ihre Ernte ruinieren, Kleider verstecken, Schuld an allen Krankheiten haben und das Böse sie schnell heim sucht. Sollen sie doch glauben, das die Bäckertöchter bei Nacht wandeln, so werden sie auch ihre Angst vor den wirklichen Untoten beibehalten, die sich gut im Verborgenen halten. Welche niemals wirklich ihre Schwächen offenbaren und wir sie dann mit unseren Bestien besiegen können. Soll das Volk unwissend bleiben während wir die wahren Vampire der Nacht jagen. Daher exhumiert die Bäckertöchter, stopft sie aus mit Weißdorn und hackt ihre Arme und Beine ab, Verbrennt sie danach und lasst keinen Beweis für ihre Unschuld übrig.“
(Wort von Kaplan ROBERTO Montulli an Kardinal Angus Malkey )

„Wie ihr Wünscht Monsignore!“
(Wort von Kardinal Angus Malkey an Kaplan ROBERTO Montulli )

In Rom
Eine Horde Inquisitatoren, peitschte die Straßen hinunter in Richtung Friedhof. Klappernde Hufgeräusche hallten durch die Dunkelheit der Nacht. Kein Licht weit und breit war zu vernehmen. Es gab keine Straßenlichter zu jener Zeit, wie es auch keine Hochhäuser gab, welche die Schwärze der Nacht in ein sanftes Licht tauchten. Fackeln, waren alles, was als Lichtquelle dienten und man meilenweit keine Menschenseele vernehmen konnte. Einsamkeit war in dieser Zeit wirklich ein Fehlen jeglicher Seelen, in der Dunkelheit. Kilometer weit entfernt, wären die nächsten Menschen anzutreffen, so das die Dunkelheit eine wirkliche Gefahr darstellte. Kein Handy, kein Peeper, keine Telefonzelle. NICHTS gab es zu jener Zeit, als die Männer der Kirche, mit den gefangen Dämonen, als ihre Leibgarde, am Friedhof ankamen. Ausgrabungen dieser Art, waren seid einem Jahrhundert schon längst verboten, doch die Christlichen Heiligkeiten des Vatikans, machten gerne eine Ausnahme, wenn sie ihre Macht und Ansehen, schützen wollten. SO wurden auch die Bäckertöchter ausgegraben und auch wenn sie schon längst verwest waren, wurde etwas anderes behauptet. Das Volk sollte unter der Kontrolle des Papstes stehen und so wurden der Aberglaube geschürt und die Menschen in Unwissenheit gehalten. Wissen und Weiterentwicklung wurde so unterdrückt und der Glaube an Gott geschürt. Im Jahre 1613 wurden die Menschen mit Angst und harter Gewalt an den Glauben Gottes gebunden. So fanden Verbrennungen von Hexen, wie Austreibungen von Dämonen täglich statt und man konnte froh sein, wenn man selbst als Mensch, dem Tode zum Opfer fiel. Falsches Verhalten oder Missgunst anderer, wurde sofort zu einer Ungnade und als Hexerei beschimpft. Man war nirgends wirklich sicher vor der Schergen der Kirche. Selbst Galileo Galilei sollte in einem Jahr diesen Geistlichen zum Opfer fallen und vor Gericht gestellt werden. Die Menschen bekamen nur selten mit, was wirklich in der Schwärze der Nacht statt fand. So das die wahren Vampire, Dämonen und Hexen niemals wirklich an den Pranger gestellt wurden. Sie hielten sich im Hintergrund und schürten noch die Ängste der Menschen. Verbreiteten Lügen über ihre Art, so das niemand wirklich wusste, was nun wahr oder Aberglauben war. Töten und schlachteten ihre Opfer ab und gaben längst verstorbenen Menschen die Schuld daran.
Und zu jener dunklen Zeit, heißen wir euch herzlich willkommen. Tretet ein Wanderer, gebt acht das euch die Schrecken dieser Zeit nicht verschlingen.


Pranger
…Wir spielen im 17 Jahrhundert im Jahre 1613 in Rom/ Vatikanstadt ...
… R.I.P ist ein FSK18 Mystery Board mit den historischen Hintergründen von 1613 ...
… Freies Play (wenn erwünscht auch Plotplanung)…
… Gesucht werden: Vampyre, Dämonen, historische Figuren, erfundene Charaktere …
… Unangepasste Serien / Film / Bücher - Rollen sind nicht erwünscht
… Ein freundliches R.I.P Team erwartete euch und steht mit Rat und Tat gerne zur Seite ...
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